Kara Walker, geb. 1969 in Stockton, Kalifornien, USA, ist schwarze Amerikanerin. Sie hat eine Professur an der Columbia Universität, New York. Bekannt wurde sie durch wandfüllende Scherenschnitte. Dahinter steht ihre Einsicht: „Konturen/Silhouetten sind Reduktionen, und rassistische Stereotypen sind auch Reduktionen von wirklichen Menschen.“ Provokativ und drastisch thematisiert sie Rassismus und Sexismus in Gestalt märchenhafter Bildzusammenhänge. Dabei kritisiert sie soziale Missstände wie die Vorherrschaft der Weißen und die Erniedrigung von Schwarzen. In graphischen Techniken betreibt sie buchstäblich „Schwarzweißmalerei“, sie stützt sich dabei auf ihre persönliche Geschichte.
Thematisch vergleichbar bieten sich z.B. Werke an von Marlene Dumas, geboren 1953 in Kapstadt, und William Kentridge, geboren 1955 in Johannesburg.

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© Germaine Richter